BSW Kreisverband in Jena Saale Holzland – Neuer Kreisvorstand + neuer Name ab 1. Oktober 2026 Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft
BSW Kreisverband in Jena Saale Holzland – Neuer Kreisvorstand + neuer Name ab 1. Oktober 2026 Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft
Jena, 28.09. 2026 – Das bisherige Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) heißt ab 1. Oktober 2026 Bündnis für Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft. Pünktlich zur Namensänderung gibt es Veränderungen im Kreisverband Jena Saale-Holzland: Am 23.09.2026 fand im Ortsteilzentrum LISA, der dritte Kreisparteitag des Kreisverbandes Jena- Saale-Holzland statt. Bei dieser Gelegenheit wurde der komplette Vorstand neu gewählt. Nötig war dieser Schritt nachdem mehrere bisherige Vorstandsmitglieder die Partei verlassen hatten. Die Rück- und Austritte waren eine direkte Folge der Veränderungen im Thüringer Landtag, die aus dem Parteiaustritt mehrerer BSW-MdL sowie dem Rücktritt des kompletten geschäftsführenden Landesvorstands am 4. September diesen Jahres.
Als Co-Vorsitzende wurde Patrizia Hertlein und Friedemann Schmidt gewählt. Als Schatzmeisterin wird Sybille Rommel fungieren. Weitere gewählte Mitglieder des Vorstands sind die Stellvertretenden Vorsitzenden Claudia Schwabe und Marian Blume sowie die Beisitzer Armin Queck und Roy Wilke.
„Wir freuen uns sehr, dass es uns innerhalb von nur 3 Wochen gelungen ist auf eine plötzliche eingetretene neue Situation zu reagieren und einen neuen Vorstand zu wählen “, so der frisch gewählte Vorsitzende Friedemann Schmidt. „Es ist uns ein großes Anliegen, unseren Beitrag zu leisten den Landesverband wieder neu aufzubauen. Wir stehen vor großen Herausforderungen und sind froh, dass wir lediglich eine Hand voll Mitglieder durch die Vorgänge in Erfurt verloren haben“
Die Neuwahl war erforderlich geworden, nachdem mehrere bisherige Vorstandsmitglieder die Partei verlassen hatten. Vorausgegangen waren erhebliche Veränderungen auf Landesebene: Mehrere BSW-Abgeordnete hatten die Partei verlassen, zudem war am 4. September der gesamte geschäftsführende Landesvorstand zurückgetreten.
„Wir freuen uns, dass es uns innerhalb von nur drei Wochen gelungen ist, auf die plötzlich eingetretene neue Situation zu reagieren und einen neuen Kreisvorstand zu wählen“, so der neu gewählte Co-Kreisvorsitzende Friedemann Schmidt. „Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, den Landesverband neu aufzustellen und die BSW-Arbeit in Thüringen weiterzuentwickeln. Dabei stehen wir vor großen Herausforderungen. Dass nur wenige Mitglieder den BSW im Zuge der vergangenen Wochen verlassen haben, zeigt uns zugleich, dass viele Menschen weiterhin gemeinsam an unseren politischen Zielen arbeiten wollen.“
Zugleich erlebt der Kreisverband neues Interesse: In den vergangenen Wochen haben sich mehrere Menschen gemeldet, die sich eine Mitarbeit im BSW Jena-Saale-Holzland vorstellen können. „Das freut uns sehr. Wir verstehen die jetzige Situation deshalb nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Chance für einen politischen und organisatorischen Neustart“, so Schmidt.
Ein wichtiger Schwerpunkt des neuen Kreisvorstands soll die Kommunikation und die Weiterentwicklung der inneren Zusammenarbeit sein. „Wir wollen aus den Erfahrungen der vergangenen Monate lernen und unsere Strukturen so weiterentwickeln, dass unterschiedliche Positionen offen und konstruktiv miteinander diskutiert werden können.“
Dazu gehört für den neuen Vorstand auch ein klarer und zugleich sachlicher Umgang mit politischen Differenzen. „Politische Abgrenzung ist für uns eine Frage der Positionen, nicht der Personen“, betont Schmidt. „Wir wollen uns nicht an persönlichen Auseinandersetzungen mit ehemaligen Weggefährtinnen und Weggefährten abarbeiten. Wo wir politische Positionen nicht teilen, werden wir das klar benennen. Gleichzeitig wollen wir mit anderen politischen Akteuren ausloten, wo trotz unterschiedlicher Auffassungen gemeinsame Projekte und gemeinsames politisches Handeln möglich sind.“
„Das eine schließt das andere nicht aus: Wir können unser eigenes politisches Profil schärfen und uns in der Sache klar positionieren und zugleich respektvoll und konstruktiv mit anderen zusammenarbeiten. Unser Blick richtet sich deshalb nach vorn. Wir wollen unsere Energie in unsere eigene politische Arbeit und in die politischen Aufgaben investieren, die vor uns liegen.“
Der neue Kreisvorstand wird sich am 30. September zu seiner ersten Arbeitssitzung treffen und die Organisation der gemeinsamen Arbeit besprechen. Die regelmäßigen Treffen des Kreisverbands sollen weiterhin am zweiten und vierten Mittwoch eines Monats stattfinden. Für Anfang des kommenden Jahres ist außerdem eine Klausur geplant, bei der der Kreisverband seine politische und organisatorische Arbeit gemeinsam weiterentwickeln will.
Auch die Zusammenarbeit mit den beiden verbliebenen BSW-Abgeordneten im Thüringer Landtag, Künzel und Wirsing, soll fortgeführt und weiterentwickelt werden. Durch Luca Sass, der dem Kreisverband angehört, besteht zudem eine direkte Verbindung zum Bundesvorstand.
Der Kreisverband will sich darüber hinaus aktiv in die politische Arbeit über Thüringen hinaus einbringen. Mehrere Mitglieder des Kreisverbands waren in den vergangenen Wochen als Wahlhelferinnen und Wahlhelfer bei den Wahlen in Sachsen-Anhalt und Berlin im Einsatz.
Über das Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft: Das BSW ist eine demokratische Partei, die sich für die Rückkehr der Vernunft in die Politik einsetzt. Es tritt für eine starke, innovative Wirtschaft, soziale Gerechtigkeit, Frieden, fairen Handel sowie eine offene Diskussionskultur und den Respekt vor der individuellen Freiheit der Bürger ein. Die Partei wurde am 8. Januar 2024 gegründet und baut seither ihre Strukturen in ganz Deutschland auf. Die Partei ist in den Landtagen von Brandenburg, Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt vertreten.
Für Bürger und Interessierte: Wenn Sie mehr über die Arbeit des BSW-Kreisverbandes Jena- Saale- Holzland erfahren oder sich engagieren möchten, kontaktieren Sie uns gerne unter: kv.jena-shk@th.bsw-vg.de